Villa Moelven

Die Holzfassade der Villa Moelven wurde mit SiOO:X Holzschutz behandelt; daher der silbergraue Farbton, der ausgezeichnet mit der umgebenden Landschaft harmoniert.

Dieses spektakuläre Holzhaus liegt 35 Meter über dem Meer, umgeben von Felsen und Wäldern.

Von seinem Arbeitszimmer im obersten Geschoss aus genießt Klas Holm einen atemberaubenden Blick über die Erstabucht.

Bei der Gestaltung ließ er u.a. von Büchern über kalifornische Architektur der Fünfzigerjahre anregen.

Klas Holm hat seinen Traum verwirklicht: ein fantasievolles, verwinkeltes und labyrinthisches Wohnhaus, durch und durch aus Holz gebaut.

TRAUMHAFTES WOHNEN IM HOLZLABYRINTH

„Wenn mir vor zehn Jahren jemand erzählt hätte, dass ich einmal ein reines Holzhaus aus unbehandeltem Holz bauen würde, hätte ich denjenigen für verrückt erklärt. Und jetzt wohne ich einem solchen Haus und bin rundum zufrieden“, erklärt Klas Holm, während er die atemberaubende Aussicht auf die Erstabucht bei Stockholm genießt. Sein Traumdomizil ist ein 300 m2 großes, verwinkeltes labyrinthischen Holzhaus mit silbergrauer Fassade, die mit der umgebenden Landschaft harmoniert.

Der Grafikdesigner Klas Holm interessierte sich schon in jungen Jahren für Architektur. Als er fünf Jahre alt war, kauften seine Eltern in der Nähe von Uppsala ein baufälliges Haus aus dem 18. Jahrhundert. Während seiner ganzen Jugend war sein Vater damit beschäftigt, das Haus in seinen Originalzustand zu versetzen.

Aufgrund der nicht enden wollenden Renovierung beschäftigte sich Klas fortwährend mit Architektur und träumte von den verschiedensten Häusern.

Das erste Haus, das Klas selbst entworfen hatte und mit seiner Frau Astrid einige Jahre bewohnte, lag in den Stockholmer Schären und war funktionalistisch geprägt. Als dann die Kinder kamen, erschien jedoch ein mehr stadtnahes Wohnen praktischer.

In dieser Zeit kam Klas mit einem Bekannten ins Gespräch, dem er  anvertraute, dass er einen großen Traum hegte:  noch ein Traumhaus zu bauen.

„Da eröffnete er mir verschmitzt, dass er ein Grundstück besaß, das ich mir einmal ansehen sollte“, erzählt Klas.

Bald darauf fuhren sie nach Ängö in Saltsjöbaden, wo ihm sein Bekannter eröffnete: „Ich verkaufe dir gern dieses Grundstück. Eigentlich wollte ich hier mein Traumhaus bauen, aber mach du es einfach“

Gesagt und getan. Klas verkaufte das Haus in den Schären und fertigte erste Skizzen für das neue Projekt in Älgö an. Geprägt durch seine Kindheit, schwebte ihm ein traditionelles Holzhaus vor, jedoch mit moderner Technik gebaut: diffusionsoffen (d.h. atmend), mit guter Belüftung und gesundem Raumklima.

Klas wandte sich an Norwegens größten Holzwarenproduzent Moelven (daher der Name des Hauses), und stieß sofort auf großes Interesse. Gleichzeitig beauftragte er Håkan Widjedal und Ola Keijer vom Architekturbüro Widjedal Racki mit dem Entwurf des Hauses.

„Selbstverständlich planten wir so gut wie jedes Detail, bestimmte Bereiche wurden jedoch ausgelassen und später vor Ort mit den Zimmerern gelöst“, erklärt Klas.

Das Ergebnis: ein mit viel Fantasie gestaltetes Haus, das sich der Topografie der umgebenden Landschaft anpasst und aus insgesamt 16 verschiedene Ebenen besteht. Im Inneren weist das Haus zehn Treppen und sichtbare Leimholzbalken auf; der Grundriss mit seinen vielen Ecken wirkt labyrinthisch.

Zur Verwendung kamen ausschließlich skandinavische Holzarten. Die Leimholzbalken sind aus Fichte, Fassade und Innendecke aus Thermo-Kiefer, die Wände aus Kiefern-Plywood und die Böden aus massiver Kiefer.

„Einer der Gründe, die für ein reines Holzhaus sprachen, war meine Überzeugung, dass Holz einfach zu diesem Fleckchen Erde passt und praktisch das ganze Baumaterial genau hier gewachsen ist“, erklärt Klas.

Sein Wunsch war es, die natürliche Holzatmosphäre möglichst hervorzuheben, d.h. nichts zu streichen, sondern das Holz lediglich mit verschiedenen Methoden zu behandeln.

Ich konnte vor mir sehen, wie das Holz mit den Jahren altert und immer mehr mit dem Fels verschmilzt, auf dem das Haus steht.

Auf der Jagd nach einer Silbergrau-Behandlung befasste Klas sich u.a. mit Eisenvitriol, einer Technik, die früher in Schweden sehr beliebt war.

„Eisenvitriol hat ja die Eigenschaft, dass der Farbton ungleichmäßig wird und der Prozess lange dauert. Abhängig von der Himmelsrichtung bekommt jede Fassade eine andere Nuance. Der große Vorteil von SiOO:X besteht darin, dass das Holz zügig einen gleichmäßigen Grauton annimmt. Der Charakter verändert sich relativ langsam, bis schließlich dieser gewisse Silbergrauton entsteht, den ich so schätze.“

Neben der ansprechenden Ästhetik hebt Klas auch die Umweltfreundlichkeit des Holzschutzsystems von SiOO:X hervor.

„Hinzu kommen weitere fantastische Eigenschaften, u.a. dass SiOO:X das Holz härtet, imprägniert und vor Schimmel- und Algenbefall schützt. Und dass das Wasser an der Oberfläche abläuft“, erklärt Klas und streicht mit der Hand über die Fassade.

Eines ist sicher: Die Familie Holm ist glücklich in ihrem Traumhaus und kann sich nicht mehr vorstellen, jemals woanders zu leben.

„Am Meer zu wohnen ist ein großes Privileg, das wir ungemein schätzen. Es war ein großer Glücksfall, dass wir unsere Wohnträume hier verwirklichen konnten“, konstatiert der stolze Bauherr und lässt seinen Blick über die eindrucksvolle Landschaft und das Meer schweifen, 35 Meter unterhalb der Villa Moelven.